Das Regelwerk für Schwinger


In dem Regelwerk des Eidgenössischen Schwingerverbandes werden auch die Aufgaben und die Regeln für die Schwinger bei eidgenössischen Wettbewerben festgelegt.

Obwohl es eigentlich jedem Teilnehmer klar sein sollte, wird in den Regeln darauf hingewiesen, dass die Schwinger pünktlich zum Appell antreten müssen. Falls dies nicht geschehen sollte, können sie von den Kampfrichtern vom Wettkampf ausgeschlossen werden. Das gilt auch für Teilnehmer, die sich nImage result for Das Regelwerk für Schwingericht mit der laut Regelwerk korrekten Bekleidung präsentieren. Dazu gehört:

  • Sennenschwinger

Die Sennenschwinger müssen mit strapazierfähigem Hemden antreten, die zwar farbig sein dürfen, aber nicht grell. Die Hosen müssen lang sein und in dunkler Farbe.

  • Turnerschwinger

Die Turnerschwinger müssen weiße Hemden mit kurzen Ärmeln tragen und lange weiße Hosen.

Allgemein gilt, dass die Kleidung sauber und zweckmäßig sein muss und die Teilnehmer keine Werbung auf ihrer Kleidung haben dürfen.

Wie auch bei anderen Sportarten ist das Doping vom Schwingerverband eindeutig untersagt. Es dürfen keine unerlaubten Substanzen verwendet werden oder verbotene Methoden, die gemäß der Dopinglisten des olympischen Teams verboten sind. Die Liste der verbotenen Arzneimittel kann auf der Webseite von Doping Info herunter geladen werden.

Wichtig ist auch, dass der Teilnehmer für die Einhaltung der Dopingregeln verantwortlich ist. Wenn verbotene Mittel bei einer Kontrolle gefunden werden, kann er sich nicht darauf berufen, dass er die Medikamente nicht bewusst zu sich genommen hat.

Wird ein Kämpfer bei einer Probe positiv geprüft, kann er eine zweite Prüfung verlangen. Sollte diese auch positiv ausfallen, muss der Eidgenössische Schwingerverband eine Untersuchung einleiten. Wird dabei die eindeutige Schuld des Athleten festgestellt, kann er für einen Wettbewerb, ein ganzes Jahr und sogar auf Lebenszeit gesperrt werden.

Bis jetzt wurden nur zwei Schwinger vom Verband wegen Doping gesperrt. Der Berner Eidgenosse Wittwer Thomas wurde 2005 auf Anabolika positiv getestet und gab das Doping zu. Er bekam eine zweijährige Sperre, viel länger als Gissler Bruno, der 2013 behauptete, er habe zwei Sprays verwechselt. Er bekam nur eine halbjährige Sperre.