Schwingler wird bei Antidoping Test Tamoxifen positiv getestet


Am 17. April 2018 wurde bei dem Schwingler Martin Grab in dem Kanton Schwyz eineImage result for Antidoping Test Tamoxifen Dopingkontrolle vorgenommen. Diese stellte sich am 26. Juni als positiv heraus, es wurde das Medikament Tamoxifen gefunden.

Die Schweizer Schwingler Gemeinschaft ist empört. Der siebenfache Eidgenössische Meister ist zwar schon am 6. Mai zurück getreten, wurde aber noch im April in seinem Haus getestet. Am 26. Juni 2018 wurde die A-Probe als positiv auf Tamoxifen bekannt gegeben.

Tamoxifen wird bei der Behandlung von Brustkrebs eingesetzt und soll nach einer Anabolika-Kur die Brustbildung bei Männer verhindern. Das Medikament allein hat keine leistungssteigernde Wirkung, der Verkauf ist aber limitiert, es kann nicht frei erworben werden. Gemäß der WADA-Regulierungen gehört es zu den Hormon-Modulatoren und ist verboten.

Der Sportler hat erklärt, dass er sehr bestürzt über die Ergebnisse der Probe ist und sich nicht erklären kann, wo er das Medikament zu sich genommen habe. In seiner Karriere hat er viele Doping Tests bestanden und sich immer für einen fairen Sport eingesetzt.

Auch nach der positiven B-Probe, die das Doping bestätigte, beteuert der Sportler seine Unschuld. Er selber hat die zweite Prüfung beantragt und auch selber die Antidoping Schweiz gebeten, auch auf alle anderen verbotene Substanzen zu testen. Am 3. August wurde die Probe dann in Lausanne im Beisein des Sportlers untersucht und wieder positiv getestet.

Das Medikament gehört nicht zu den leistungssteigernden Medikamenten und auch nicht der Gruppe an, die andere leistungssteigernde Medikamente maskieren kann, was laut dem Sportler beruhigend ist, da er sich dadurch keine sportlichen Vorteile verschafft haben könnte.

Der Eidgenössische Schwinglerverband wird in Kürze ein Verfahren gegen den Sportler eröffnen und in diesem auch über die Resultate von 2018 entscheiden. In diesen hat Martin Grab das Zuger Kantonalfest gewonnen und den Kranzgewinn am Schwyzer Kantonalfest. Martin Grab wartet jetzt das Ergebnis des Verbands ab, er hat auf alle weiteren Untersuchungen durch die Doping Kontrollstelle verzichtet.